Waldbrand Matrei
Pagermeldung:
„Sammelruf-A2-Brand Wald: Restaurant Strumerhof, Matrei in Osttirol, Hinteregg 1 – oberhalb Richtung Wodenalm, 5B 13:41 30.Jul“
Am Donnerstag, dem 30.07.2026, wurde die FF Huben mittels Pager und Sirene zu einem Waldbrand im Bereich „Hinteregg“ in Matrei i.O. alarmiert.
Der Brand, welcher oberhalb des „Strumerhofes“ in Richtung „Wodenalm“ ausgebrochen war, erstreckte sich über mehrere hundert Quadratmeter in steilem, felsdurchsetztem und unwegsamem Gelände. Das Einsatzgebiet war für Fahrzeuge nur schwer bzw. teilweise gar nicht erreichbar. Unsere Wehr wurde mit dem RLFA 2000/100 sowie dem Bodenbrandbekämpfungsequipment zur Unterstützung der FF Matrei angefordert, da im Einsatzbereich keine Löschwasserversorgung vorhanden war.
Bereits während der Anfahrt erhielt unsere Mannschaft vom Einsatzleiter den Auftrag, die FF Matrei mit dem RLFA 2000/100 beim Pendelverkehr zur Wasserversorgung zu unterstützen. Die übrige Mannschaft begab sich mit dem Bodenbrandbekämpfungsequipment und umfangreichem Schlauchmaterial zum Brandherd, um die Brandbekämpfung im steilen Gelände aufzunehmen.
Eine wertvolle Unterstützung leisteten zudem mehrere Landwirte, die mit Güllefässern Löschwasser zum Einsatzort transportierten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Wasserversorgung und zum Einsatzerfolg leisteten.
Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse und der fehlenden Löschwasserversorgung entschied der Einsatzleiter frühzeitig, zusätzlich die Brandbekämpfung aus der Luft anzufordern. Insgesamt standen vier Hubschrauber - zwei der Polizei sowie zwei privater Unternehmen - im Einsatz. Durch das koordinierte Zusammenwirken der Luftunterstützung und der Einsatzkräfte am Boden konnte der Waldbrand schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Um 19.30 Uhr konnte der Einsatzleiter schließlich „Brand aus“ melden.
Insgesamt standen rund 170 Einsatzkräfte im Einsatz. Neben den Feuerwehren Matrei, Huben, Virgen, Prägraten, Hopfgarten, Nikolsdorf und Oberlienz waren auch die Bezirkszentrale (BZ) Lienz, der Flugdienst des Bezirkes Lienz, vier Hubschrauber, die Polizeiinspektion Matrei sowie die Drohne der Polizei des Bezirkes Lienz mit Wärmebildkamera im Einsatz.
Die FF Huben rückte mit sämtlichen Fahrzeugen und einer Mannschaftsstärke von 26 Kameraden zum Einsatz aus. Nach Abschluss der umfangreichen Löscharbeiten konnte der Leitstelle Tirol um 21.45 Uhr wieder die Einsatzbereitschaft gemeldet werden.






























