Unwettereinsatz am 29.10.2018 und 30.10.2018

Pagermeldung:

„Sammelruf B-Unwettereinsatz:

km 021,2 Matrei/Osttirol, B108 Felbertauernstraße

5B, 17:28 29.Okt“

 

In der Nacht von Montag, dem 29.10.2018 auf Dienstag, dem 30.10.2018 trat das, von den Meterologen prognosdizierte Unwetter in Osttirol und Kärnten ein. Auch die FF Huben wurde um 17.28 Uhr zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Die B108 Felbertauernstraße wurde im Bereich zwischen den Hofstellen vlg. "Strimitzer" und "Feglitzer" vom "Grassbachl", "Mitterbach" und "Zelzachgraben" von Geschiebe, Holz, Wasser, usw. verlegt. Weiter ging es für die FF Huben mit Einsätzen in der Fraktion Unterpeischlach der Gemeinde Kals am Großglockner (Verklausung, Gerinne, Wasserschaden bei Gebäuden), an der L393 Kienburger Landesstraße auf Höhe des Lauster Steinwerkes (Verlegung Straße mittels Geschiebe, Holz, Schlamm, usw.) und an der L393 Kienburger Landesstraße auf Höhe des TAL Betriebsgeländes und des Klärwerkes Huben (Verlegung Straße mittels Geschiebe, Wasser, usw.). Um 03.00 Uhr rückte unsere Wehr ins Gerätehaus ein. Weiter ging es am nächsten Morgen bereits wieder um 08.00 Uhr. Auf dem Programm standen Aufräumarbeiten, Trockenlegungsarbeiten mittels Tauchpumpe und Nasssaugern in mehreren Gebäuden in Huben und Unterpeischlach sowie diversen Instandhaltungsarbeiten. Die FF Huben war an beiden Tagen mit 57 Kameraden, 3 Helfer (Versorgung im Gerätehaus) sowie mit allen Fahrzeugen (MTF, KLF, LFB und TLFA 3000) und Geräten im Einsatz.

 

Die Einsatzarbeiten wurden nicht nur durch die Wetterbedingungen sondern auch durch die nicht vorhandene Stromversorgung und die teilweise schlechte Handyverbindungen erschwert. Positiv zu vermerken ist, dass das Gerätehaus in Huben das einzige Gebäude neben dem ehemaligen Wählamt das mit Strom versorgt war. Das Gemeinschaftshaus verfügt über ein Notstromaggregat, welches das ganze Gebäude mindestens 24 Stunden (1 Dieseltankfüllung) mit Strom versorgen kann.

 

Im Gerätehaus wurden auch insgesamt 27 Personen (10 Personen von benachbarten Gemeinden sowie 17 Kameraden der FF Kals) untergebracht, die die Heimreise - aufgrund der Straßensperren - nicht antreten konnten.

 

Um 17.00 Uhr konnte unsere Wehr der Leitstelle Tirol wieder die Einsatzbereitschaft melden.

 

Die FF Huben bedankt sich bei allen Kameraden, Helfern (vor allem Barbara, Lene, Susanne) sowie allen anderen, die einen Beitrag für die erfolgreiche Bewältigung der Einsätze geleistet haben.

 

 

 

 

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